Sie fragen sich, welche Insekten Hühner fressen dürfen? Hühner sind von Natur aus Allesfresser und begeisterte Futtersucher, und die richtigen Insekten sind eine protein- und kalziumreiche Leckerei, die gesundes Gefieder, stärkere Eierschalen und glücklichere Tiere fördert. Hier sind sieben für Hühner unbedenkliche Insekten, warum jedes davon gut für Ihre Herde ist und wie Sie sie genau anbieten.
Kurze Antwort: Hühner können bedenkenlos Regenwürmer, Mehlwürmer, Grillen und Heuschrecken, Schwarze Soldatenfliegenlarven (Calciworms), Ameisen, Käfer und Asseln fressen. Beziehen Sie Insekten stets aus pestizidfreien Bereichen, bieten Sie sie als Leckerli an (unter 10 % der Tagesration) und vermeiden Sie Feuerameisen sowie alles, was Chemikalien ausgesetzt war.
Hühnern die Möglichkeit zu geben, nach Insekten zu suchen, deckt nicht nur ihren Nährstoffbedarf – es fördert auch ihr geistiges Wohlbefinden. Das Scharren durch Blätter oder Kompost auf der Suche nach leckeren Snacks ahmt ihr natürliches Verhalten nach und hält die Tiere aktiv, beschäftigt und weniger anfällig für Langeweile oder Federpicken. Mehr darüber, wie Sie eine ausgewogene Ernährung rund um solche Leckereien aufbauen, finden Sie in unseren Ratgebern zu der richtigen Fütterung Ihrer Hühner für hochwertige Eier und den verschiedenen Futterarten für Ihre Hühner.
Tipp: Vermeiden Sie es, Insekten aus einem Napf zu füttern. Streuen Sie sie stattdessen in Haufen aus Stroh, Blättern oder Kompost, um das natürliche Futtersuchverhalten und die Beschäftigung zu fördern.

Hier sind sieben sichere und nützliche Insekten, die Sie in die Ernährung Ihrer Herde aufnehmen können:
1. Regenwürmer – proteinreich und voller gesunder Fette

Regenwürmer sind ein wichtiger Indikator für die Bodengesundheit. Sie sind in Gärten reichlich vorhanden und tauchen oft beim Graben auf – und Hühner laufen sofort darauf zu!
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Vorteil: Reich an Eiweiß, Lysin und langkettigen Fettsäuren, die in die Eier übergehen und deren Nährwert erhöhen.
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So bieten Sie sie an: Lassen Sie die Hühner sie beim Freilauf selbst ausgraben oder sammeln Sie sie aus Komposthaufen, unter Blumentöpfen und im Gartenboden. Sie können auch eine eigene Wurmfarm starten.
2. Mehlwürmer – ein proteinreicher Favorit für Gefieder und Eier

Eine Lieblingsleckerei der Hühner: Mehlwürmer sind eiweißreich und leicht zu Hause zu züchten. Ja – Hühner dürfen Mehlwürmer fressen, und die meisten finden sie unwiderstehlich.
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Vorteil: Fördern die Federgesundheit (besonders während der Mauser) und unterstützen die Eierproduktion.
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So bieten Sie sie an: Am besten eignen sich lebende Mehlwürmer (erhältlich in Tier- oder Angelgeschäften). Bieten Sie eine kleine Handvoll als gelegentliche Leckerei an, nicht als tägliches Grundnahrungsmittel.
3. Grillen und Heuschrecken – leicht verdauliche Energiespender

Diese eiweißreichen Insekten sind leicht verdaulich und werden besonders von Hühnern mit Auslauf geschätzt.
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Vorteil: Steigern Energie, Immunität und Vitalität.
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So bieten Sie sie an: Hühner fangen sie auf natürliche Weise auf Wiesen oder unbehandelten Grünflächen. Sie können sie auch lebend in Reptilienfachgeschäften kaufen – das kann jedoch teuer sein.
4. Schwarze Soldatenfliegenlarven (Calciworms) – der Kalzium-Champion
Auch bekannt als Calciworms, sind diese Larven unglaublich kalziumreich – etwa 23-mal mehr als Mehlwürmer – und damit eines der besten Insekten für legende Hühner.

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Vorteil: Stärken die Eierschalen, unterstützen die Knochengesundheit und erhöhen den Omega-3- und Omega-6-Gehalt der Eier.
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So bieten Sie sie an: Erhältlich bei Insektenzüchtern oder züchten Sie sie selbst. Kombinieren Sie sie mit einer Kalziumquelle wie selbstgemachtem Hühnerfutter aus Körnern, Samen und natürlichen Zutaten für eine ausgewogene Ernährung.
5. Ameisen – klein, aber stark an Eiweiß und Fett

Klein, aber mächtig: Ameisen sind eine gute Eiweiß- und Fettquelle für Hühner.
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Vorteil: Fördern das natürliche Futtersuchverhalten und liefern gleichzeitig Eiweiß und gesunde Fette.
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Achtung: Lassen Sie Hühner niemals Feuerameisen fressen – ihre Stiche sind für Hühner schädlich.
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So bieten Sie sie an: Beim Freilauf leicht in den meisten Gärten oder Höfen zu finden.
6. Käfer – Eiweiß, Kalzium und natürliche Schädlingsbekämpfung
Käfer wie Junikäfer und Schwarzkäfer sind nahrhaft und oft bereits in landwirtschaftlichen und Garten-Umgebungen vorhanden.

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Vorteil: Liefern Eiweiß und Kalzium über ihr Exoskelett und helfen, unerwünschte Insektenpopulationen zu kontrollieren.
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Achtung: Stellen Sie sicher, dass die Käfer nicht mit Pestiziden oder Chemikalien in Kontakt gekommen sind.
7. Asseln – ein praktischer kalziumreicher Garten-Snack
Oft übersehen, verstecken sich Asseln (auch Kellerasseln genannt) unter Holz, Steinen und Laub. Ihre harten Panzer machen sie zu einer weiteren natürlichen Kalziumquelle, die Hühner gerne aufstöbern.
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Vorteil: Ihr kalziumreiches Exoskelett unterstützt starke Eierschalen, und das Aufstöbern hält die Hühner beschäftigt und unterhalten.
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So bieten Sie sie an: Lassen Sie die Hühner unter Gartenabfällen danach suchen oder drehen Sie ein Holzstück oder einen Stein um und beobachten Sie, wie die Herde zuschlägt.
Welche Insekten und Futtermittel zu vermeiden sind – und wie viel zu viel ist
Ein paar einfache Regeln halten Insektenleckereien sicher:
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Pestizidkontakt vermeiden: Bieten Sie niemals Insekten an, die aus mit Pestiziden, Schneckenkorn oder anderen Chemikalien behandelten Bereichen stammen.
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Keine Feuerameisen oder beißenden bzw. stechenden Tiere: Diese können Ihren Tieren schaden.
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Vorsicht bei Schnecken: Hühner fressen sie oft, doch sie können Parasiten übertragen – lassen Sie die Hühner diese nur in sauberen, gesunden Gartenbereichen suchen.
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Leckereien in Maßen: Insekten sollten ein ausgewogenes Geflügelfutter ergänzen – nicht ersetzen. Als Faustregel sollten Leckereien aller Art nicht mehr als 10 % der Tagesration ausmachen, der Rest sollte aus einem Alleinfutter stammen.
Sollten Sie nach einer Ernährungsumstellung Anzeichen einer Erkrankung bemerken, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt oder einen qualifizierten Geflügelspezialisten.
Häufig gestellte Fragen
Welche Insekten dürfen Hühner bedenkenlos fressen?
Hühner können bedenkenlos Regenwürmer, Mehlwürmer, Grillen, Heuschrecken, Schwarze Soldatenfliegenlarven (Calciworms), Ameisen, Käfer und Asseln fressen. Alle liefern Eiweiß, und einige enthalten zusätzlich wertvolles Kalzium. Achten Sie nur darauf, dass sie aus pestizidfreien Bereichen stammen.
Dürfen Hühner Mehlwürmer fressen?
Ja – Hühner lieben Mehlwürmer, die eiweißreich sind und besonders während der Mauser die Federgesundheit fördern. Bieten Sie sie als gelegentliche Leckerei an, nicht als tägliches Grundnahrungsmittel, und verwenden Sie nach Möglichkeit lebende Mehlwürmer.
Welche Insekten sind die besten für legende Hühner?
Für legende Hühner gehören Schwarze Soldatenfliegenlarven (Calciworms) zu den besten, dank ihres sehr hohen Kalziumgehalts, der starke Eierschalen unterstützt. Regenwürmer und Käfer sind großartige Allrounder für Eiweiß und die allgemeine Gesundheit.
Wie oft sollte ich meinen Hühnern Insekten geben?
Behandeln Sie Insekten als Ergänzung, nicht als Mahlzeit. Halten Sie alle Leckereien unter 10 % der täglichen Ration Ihrer Herde, der Großteil sollte aus einem vollständigen, ausgewogenen Futter bestehen.
Machen Sie die Futtersuche zur täglichen Beschäftigung
Insekten sind eine der einfachsten Möglichkeiten, Ernährung mit natürlicher Beschäftigung zu verbinden – und ein sicherer, leicht zu reinigender Hühnerstall mit Auslauf gibt Ihren Hühnern den geschützten Raum, den sie zum Futtersuchen den ganzen Tag brauchen. Entdecken Sie unsere Hühnerställe aus recyceltem Kunststoff, die Ihre Herde komfortabel, gesund und geschützt halten, während sie nach leckeren Snacks suchen. Weitere Fütterungstipps finden Sie in unserem Ratgeber zur Fütterung von Hühnern für hochwertige Eier.








